Das Masterstudium in Art Education richtet sich an angehende Vermittlerinnen und Vermittler in Kunst und Design. Es bietet Studierenden die Möglichkeit, Studienprofile mit verschiedenen Vertiefungen zu schaffen, die auf Tätigkeiten im Bildungswesen und im Kulturbereich ausgerichtet sind. Das Studium verbindet gestalterische, künstlerische, kunsthistorische, technologische, journalistische und vermittelnde Kompetenzen miteinander. Bei dem zweijährigen Studium können Sie zwischen zwei Ausrichtungen wählen: «Master of Arts in Art Education mit Lehrbefähigung» und «Master of Arts in Art Education».

Major

Das Studium gliedert sich in Modulgruppen, sogenannte Major und Minor: Der Major ist künstlerisch orientiert. Begleitet von praktischen und theoretischen Kursen soll Ihnen hier die Möglichkeit gegeben werden, am Ende des Semesters eine eigenständige künstlerische Arbeit zu präsentieren. Sie werden von einer Mentorin, einem Mentor Ihrer Wahl betreut, die oder der Ihnen bei Fragen der gestalterischen Umsetzung zur Seite steht und Projektentwicklung wie Ergebnis bewertet.

MINOR

Der Minor umfasst ein Vermittlungsprojekt, dessen Fragestellung und Umsetzung Sie selbständig erarbeiten und dessen Ergebnisse Sie im Rahmen der Semesterendpräsentationen vorstellen. Das Projekt kann in der Kunstvermittlung, der Forschung, im Bereich Transdisziplinarität oder der medialen Vermittlung angesiedelt sein und wird von einer Mentorin, einem Mentor betreut. Hier gibt es die Möglichkeit, mit externen Institutionen zusammenzuarbeiten, wobei der Studiengang über ein Netzwerk von Praxispartnern verfügt und Ihnen beim Aufbau von neuen Kontakten auch gerne behilflich ist. Ergänzt wird dieser Minor durch praktische Vertiefungskurse und theoretische Begleitkurse.

Master

Abgeschlossen wird das Studium mit der Master-Thesis. Sie bildet eine Synthese der verschiedenen Bereiche, die während des Studiums miteinander kombiniert wurden: Künstlerischgestalterische, vermittelnde und wissenschaftlich- theoretische Aspekte sollen hier miteinander verbunden werden, wobei der Schwerpunkt auf einem der Aspekte liegt. Anhand einer spezifischen Fragestellung werden die aktuelle Diskussion, der wissenschaftliche Forschungsstand und die bildungspolitische Debatte kontextualisiert. Dies mündet in einer praktischen Arbeit und einem wissenschaftlich -theoretischen Aufsatz, wird öffentlich präsentiert und von einer Prüfungskommission bewertet.