[PLAY & RECORD]

2011

Abstract

Yvonne Morgenthaler

Mentorin:
Sibylla Walpen

Mit der Idee die Videofunktion der Handys in der Museumspädagogik einzusetzen, wurden 2- oder 3-stündige Workshops mit einer 3., 8. und 9. Klasse im Zentrum Paul Klee durchgeführt. Ideen und Assoziationen bei der Betrachtung eines Originals waren den Teilnehmenden Inspiration zum spielerischen Herstellen von bewegten Bildern (Play & Record). Dafür stand eine Farbkopie des Werks zur Verfügung. Unmotiviert oder frech, scheu oder ernsthaft wurde fantasiert, animiert, zerkritzelt oder zerrissen.


Die vorliegende explorative Studie benennt das Potential der verwendeten Gestaltungsmittel und kreist dabei um die Spannungsfelder von Bildung und Unterhaltung, Prozess und Produkt, Inhalt und Technik. Trotz des einfachen technischen Zugangs zur Videoproduktion über das vertraute Gerät Handy kann es in der kurzen Zeit eines Workshops nicht das Ziel sein, einen «fertigen» Kurzfilm zu drehen. Vielmehr geht es um eine zwanglose Herangehensweise an die Kunst, das Herstellen einer filmischen Skizze, welche die Haltung der Kinder und Jugendlichen zum Bild widerspiegelt.

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