Comment please

2015

Abstract

Im Gespräch durch die Ausstellung «Comment, please» bei sic! Raum für Kunst in Luzern. Simone HofmannMentorat: Eva-Maria Knüsel, Julia Jost Jahr: 2015 

Ein Versuch ausgehend von der eigenen Rolle, der Vermittlerin als «Kommentatorin», die unterschiedlichen Facetten des Kommentierens zu hinterfragen. 
Inwiefern beeinflusst vermitteltes Wissen den Blick des Betrachters? Wie weit sprechen die ausgestellten Arbeiten für sich? Und was ergibt sich im Dialog zwischen Vermittlerin, Publikum und Werk?

Ausgehend vom Ausstellungstitel «Comment, please» sollten die Besucherinnen und Besucher nicht im «klassischen Sinne», sondern vielmehr in einem gemeinsamen Rundgang mit regem Austausch in der Gruppe durch die Ausstellung geleitet werden. Dabei dienten die eigenen Erwartungen an die Kunstvermittlung und die Rezeption von Kunst als Ausgangspunkt für die Konzipierung der «Gespräche durch die Ausstellung». Es galt auszuloten, wie viel Erklärung die jeweiligen Werke beziehungsweise die Betrachter und Betrachterinnen bedürfen.


Basierend auf dem angeeigneten Wissen wurde die Idee, ein grober Ablauf und eine Art Fragenkatalog für die Rundgänge entwickelt. Dieses Wissen setzte sich aus Informationen zu den Künstlerpositionen, den ausgestellten Werken, theoretischen Ansätzen zum Thema des Kommentars in der Kunst, zur Kommentarbedürftigkeit von Kunst und aus dem Feld der Vermittlung zusammen. Damit eine vertiefte Besprechung möglich ist, wurden für die Rundgänge vier Arbeiten ausgewählt. Nach einer kurzen Begrüssung wurden die Anwesenden über das Konzept aufgeklärt und auf die Zurückhaltung der Vermittlerin hingewiesen. Gleichzeitig wurden sie dazu aufgerufen, jederzeit Fragen zu stellen, um an gewünschte Informationen heranzukommen. Auf diese Weise sollten Gespräche ausgehend von den individuellen Assoziationen und Eindrücken der Betrachterinnen und Betrachter angeregt werden. 

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