Füllen

2017

Abstract

Elisa Schiltknecht und Barla Pelican


Ein Experiment.


Wir öffnen einen Raum für alle - alle die Lust haben kreativ aktiv zu sein. Was wird sich ergeben? Wo gibt es Grenzen? Entstehen Konflikte? Farben und Pinsel stellen wir zur Verfügung. Es kommen Menschen von verschiedenen Tätigkeiten und Altersstufen, mit verschiedenen Interessen, Fähigkeiten und kulturellen Kapitalen. Die Wände werden immer voller. Berührungspunkte werden unumgänglich. Ein interessanter Akt entsteht. Wie wirken die Beteiligten aufeinander ein? Wie kann man etwas Vorhandenes weiterführen, ohne es zu rekonstruieren? Entsteht durch Eingreifen eine Abwertung oder eine Aufwertung des bereits Vorhandenen? Eine Interaktion von Selbstüberwindung und Kompromissen entsteht. Wunderbare Momente und ein Gemeinschaftswerk sind Resultat dieses Wagnisses. Wir selbst haben aus diesem Projekt wertvolle Erkenntnisse gezogen und viele Fragen bleiben noch zu beantworten. Wie definiert sich unsere Rolle in diesem Projekt? Was sind unsere ästhetischen Ansprüche? Ist es überhaupt legitim, in diesem Rahmen ästhetische Ansprüche zu haben? Wie und wann greifen wir selbst künstlerisch ein? Uns ging es bei diesem Projekt nicht um eine komplett bemalte Wand, sondern um eine Aktion und den Austausch mit den Mitwirkenden. 


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