ihres Weges

2015

Abstract

Kathrin Fröhlin

Mentorat: Johannes M. Hedinger, Hugo Ryser, Annika Hossain

eine urbane Bildergeschichte

Ein verlorener Ort, der ambivalente Gefühle auslöst und an welchem sich gesellschaftliche und kulturelle Widersprüche einer urbanen Situation manifestieren, nahm ich als Ausgangspunkt für eine Recherche über öffentlichen Raum und Orte der informellen Bildung.
Eine Passage im Ostring in Bern machte ich für einen Monat zu „meinem Atelier“. Nach einer ersten Zeit des Beobachtens und der Auseinandersetzung mit den Benutzerinnen und Benutzer und mit den vorgefundenen Codes und visuellen Spuren entstanden verschiedene „Urban Interventions“. Diese künstlerischen Setzungen sollten als kleine Eingriffe in die Alltagswelt zum kurzen Innehalten einladen und die Möglichkeit bieten, den Ort anders wahrzunehmen. Als Künstlerin und Vermittlerin hinterliess auch ich temporäre Spuren. Dabei nahm ich Bezug auf die Graffitifragmente, welche von der Geschichte des Durchgangs als legaler Ort für Sprayer zeugt und auf die Schilder „Wege zu Klee“, welche den Weg zum nahegelegenen Zentrum Paul Klee weisen. In dieser interessanten Situation des Aufeinandertreffens von Pop- und Hochkultur siedelte ich meine Interventionen an.

Die gemachten Erfahrungen erzähle ich in der urbanen Bildergeschichte „ihres Weges“ einer Installation mit Video und Audioslideshow.

Theorie 

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