NIE STILLSTAND

2014

Abstract

Flurina Affentranger

Praxis Mentorin: Ursula Jakob
Theorie Mentor: Andi Schoon

Gipsskulptur 
siebenteilig, je 25 x 25 x 25 cm

Aquatinta, überlagert auf Büttenpapier
siebenteilig, je 48 x 48 cm

«Ich folge dem Verlangen, einen Körper als definierten Raum wahrzunehmen. Form, die sich in Bewegung befindet und nie ganz zu fassen ist. Im Spannungsfeld zwischen Intuition und wachsender Systematik begebe ich mich in einen Prozess des Suchens nach dem nicht Festgesetzten.»

Die Gipskörper sind Möglichkeiten einer Form. Ausgehend von einem gemeinsamen geometrischen Grundkörper erschliesst sich der Weg zur Form im Machen. Dabei leiten Spannungsaufbau, ausbalancierte Relationen der einzelnen Bewegungen innerhalb der Form und die Wahrnehmung des Körpers als geschlossenes Ganzes die Formfindung.
Die druckgrafische Arbeit hält die Überlagerung von Schattenwürfen eines einzelnen, bewegten Gipskörpers fest.

Geleitet von Erkenntnisinteresse ist der Prozess Weg zu dieser Setzung und bedeutender Teil der Arbeit zugleich. Der Dokumentation und Reflexion dieses Prozesses liegt das Bedürfnis zugrunde, sich der eigenen Arbeitsweise bewusst zu werden - eine Annäherung im Wechselspiel zwischen Intellekt und sinnlicher Erfahrung.

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