Punctum

2016

Abstract

Yasmin Mattich

Technik: Oel auf Baumwolle
Mentorin Praxis: Karoline Schreiber
Mentorin Theorie: Anne Krauter

Grösse: Diverse Formate
Bild 1: O.T. (Kleines Fenster): 31 x 19 cm
Bild 2: O.T. (Tassen): 75 x 60 cm
Bild 3: O.T. (Palmen): 60 x 100 cm
Bild 4: O.T. (Hund am Strand): 81 x 100 cm
Bild 5: O.T. (Hostel): 50 x 40 cm
Bild 6: O.T. (Atelier bleu): 50 x 40 cm
Bild 7: O.T. (Milano Centrale): 40 x 50 cm
Bild 8: O.T. (Ausblick): 75 x 60 cm
Bild 9: O.T. (Gelbes Haus): 75 x 60 cm
Bild 10: O.T. (Licht): 75 x 60 cm
Bild 11: O.T. (Möwenstrand): 81 x 100 cm
Bild 12: O.T. (Wohnblock): 75 x 60 cm
Bild 13: O.T. (Haus noir): 75 x 60 cm
Bild 14: O.T. (Tür): 50 x 40 cm
Bild 15: O.T. (Landschaft noir): 75 x 60 cm
Bild 16: O.T. (Wasserboot): 75 x 60 cm

Photography in Painting – Painting in Photography: Die Masterarbeit untersucht das komplexe Wechselverhältnis von Malerei und Fotografie. Ein persönliches Bildarchiv analoger Fotografien, welche im Alltag und auf Reisen mit einer Einwegkamera entstanden sind, bilden Ausgangspunkt und Impuls für die praktische Arbeit. Die Suche nach dem Spektakulären im Unspektakulären und der bewusste Akt des Fotografierens ist dabei für den Entstehungsprozess der Foto entscheidend: Durch die begrenzte Anzahl Bilder der Einwegkamera erhält jede Fotografie den Status des Unikats. Mit den Mitteln der Malerei wird nach einer Neuformulierung des «Punctums» und nach Möglichkeiten einer Auflösung der fotorealistischen Grenzen gesucht. 
 
Die theoretische Arbeit nähert sich dem Wechselverhältnis von Fotografie – Malerei auf der forschend-kunstwissenschaftlichen Ebene an. Sie beschäftigt sich mit Themenfeldern, die in einer engen Relation zur künstlerischen Praxis stehen. Vom «Fotografischen» in der Malerei, über das «Subjektive» in der Fotografie bis hin zu den «Leerstellen» als spannungserzeugende Gestaltungsmittel werden verschiedene Aspekte beider Medien beleuchtet. Das Verständnis von Fotografie und Malerei als zwei gegensätzlichen Partnern und die Untersuchung ihrer medienspezifischen Eigenschaften bilden dabei den Hauptuntersuchungsgegenstand. 
 
Im vermittelnden Teil wird der eigene Umgang mit Fotos mit weiteren Umgangs-, bzw. Bildformen und die kunsthistorische Funktion der Fotografie mit einem aktuellen Blick auf die zeitgenössische Malerei erweitert: In Künstlergesprächen werden sechs ausgewählte Maler/innen zur Funktion der Fotografie und zur (physischen) Rolle der fotografischen Vorlage befragt. Die Interviews bieten die Grundlage für einen Dialog, der die Vielzahl unterschiedlicher künstlerischer Intentionen in Bezug auf die Arbeit mit fotografischem Material und das wechselseitige Verhältnis von Malerei und Fotografie im heutigen (digitalen) Zeitalter in den Fokus rückt.

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