Streuwwichromen

2013

Abstract

Kathrin Flück

Mentorinnen: Béatrice Gysin, Ruth Kunz

Den Blick weiten und Alltägliches mit anderen Augen sehen - das macht Ästhetische Forschung aus, wie sie von Helga Kämpf-Jansen beschrieben worden ist. Die Vielfalt an subjektiven Deutungsmustern ist dabei die treibende Kraft, um im Dialog mit Anderen Neues zu entdecken. Es gibt kein richtig und falsch.

Der Streuwwichromen war Anlass und Ort für meine For- schung. Von eigenen Fragen ausgehend folgte ich meinen persönlichen Interessen und Lernbewegungen. Das parallel geführte visuelle Tagebuch ist das Herzstück meiner Arbeit.

Begeistert vom Reichtum der Ideen, die sich mir auftaten, war es mir ein Anliegen andere Menschen an meiner Arbeit teilhaben zu lassen und einen Handlungs- und Erfahrungs- raum zu schaffen. Während je einer Stunde durften sie mit dem Material aus dem Streuwwichromen Experimentieren und Ausprobieren.

Beteiligte Personen: Franziska Bieri, Kathrin Eggimann, Barbara Rey, Rolf Küng



* Streuwwichromen: Das Wort ist Brienzerdialekt und bezeichnet einen Verschlag für dürres Laub, welcher meist an der Scheune angebaut ist. Das dürre Laub wurde als Einstreu für die Tiere verwendet.