tightrope (Zeichnung)

2017

Abstract

Kathrin Zurschmitten
Videoinstallation mit Minibeamer, Loop 

Praxismentorin: Daniela Keiser, Karoline Schreiber Theoriementor: Francesco Micieli 
Masterarbeit im Studiengang Art Education 

Linien sammeln, Linien suchen, Linien denken, Linien fühlen, Linien ziehen. Linien beobachten und befragen, was sie zu sagen haben. 
In einer unaufgeregten und breit angelegten Suche, die über Umwege führte wurde Zeichnung im Alltag und das Phänomen der Linie erkundet. Dabei entstand eine umfassende Sammlung an experimentellen Zeichnungen und Textfragmenten. 
In einer Videoinstallation wurde schliesslich der Frage nachgegangen, wie weit der zeichnerische Akt reduziert werden kann: die reine Bewegung des Balancierens macht eine imaginierte Linie sichtbar. Das Zeichnen, wird hier zum sprichwörtlichen Balanceakt und zum ephemeren Konzept, das sich nicht nur auf Papier, sondern auch in Zeit und Raum äussern kann. 
In der Wechselwirkung zwischen Realität und unwirklichem Raum steht das Zeichnen als Eingang in einen wundersamen Ort. 

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