Zeichen­vorrats­kammer

2015

Abstract

— ein Capriccio 



Tamara Hauser

Mentorat: Andrea Wolfensberger, Andi Schoon

Installation angelegt als Setting für unterschiedliche Performances.

Grösse variabel

schwarze Kunststoffformen, gelaserte Holzzeichen, schwarze Kunststoffstäbe, bunte Spielbälle, bunte Kunststoffobjekte, Holzreifen, Holzskulpturen. 

Die begehbare Installation „Zeichenvorratskammer - ein Capriccio„ besteht darin, dass sie einem Modularen System gleich, immer wieder neu zusammen- gestellt werden kann. Die gelegten Spuren wie Bodenzeichnungen und zusammengesteckten hängenden Objekte werden von Musiker_innen in Form einer musikalischen Übersetzung interpretiert. Ein gemeinsam festgelegtes Regelwerk und eine einfache Spielanleitung soll den Interpret_innen grösst mögliche Bewegungsfreiheiten ermöglichen.

Die musikalische Interpretation ist geprägt durch Phänomene wie Heterogenität, Verzerrung der Perspektiven, Spiel im Spiel und Auflösung von Hierarchie. Anders als es bei der Spurenanalyse auf der Suche nach den Fehlern, wird beim Capriccio der absichtliche und lustvolle Regelverstoss und die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen angestrebt.

Performer_innen:

Aitor Ucar - Ukulele 
Iulia-Andreea Smeu - Violine 
Francesca Naibo - Gitarre 
Maria Alonso - elektrische Gitarre 
Laura Livers - präpariertes Cello und Computer
Ludovica Bizzari - Perkussion

Dokumentation 

Kontakt: Website