Zisterne I / II

2013

Abstract

Alejandra Beyeler

Mentorat: Jacqueline Baum Fischer

Zisterne I - Linien im Raum
Zisterne II - Schatten

Ein stillgelegtes Wasserreservoir war Ausgangslage für die künstlerische Auseinandersetzung mit Wahrnehmungsphänomenen. Es wird keine Geschichte erzählt, sondern soll als Wahrnehmungsangebot verstanden werden. Dieses kann sehr wohl Geschichten auslösen, aber das geschieht auf der Seite des Betrachters.

In Zisterne I (Linien im Raum) ging es mir darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in die man mit dem ganzen Körper eintauchen kann.

In Zisterne II (Schatten) geht es um Fragen der Positionierung im Raum: Bin ich Betrachter oder Akteur? Bleibe ich am Rand stehen oder spiele ich? Ich forme meine eigene Geschichte, je nachdem wie ich mich positioniere.

Zitate von Besuchern:

„Der Raum hat geatmet, wie eine Lunge, die sich ausdehnt und wieder zusammendrückt. Mein Körper atmete mit: Wurde in die Länge gezogen und wieder zusammengedrückt.“ Elisa

„En restant immobile, l'ambience et la lumière se focalise sur l'estomac. En se déplacant, tout se transmet dans jaque partie de mon corps.“ Jonas

„Nun kann ich mit dem Schatten spielen, mich der hin und her schleichenden Figur entgegenstellen, kann meine Schattengrösse aufblasen, mein Gegenüber bedrohen. Der Raum schrumpft. Das Spiel um Grösse wird zum Spiel um Macht.“ Béatrice

„Soviel ist möglich. Man sollte nicht aufhören zu suchen.“ Jeremy

„Wie wenn man den Kopf unter Wasser hält, dann sieht man Reflexionen der Sonne auf dem Grund.“ Beat

„Wie relativ ist meine Wahrnehmung dessen was ich meine zu sehen?“ Elsbeth

„Ich kann sehen was ich will.“ Béatrice

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