2021

"I love what you do - Don't you know that you're toxic?" 2021
"I love what you do - Don't you know that you're toxic?"
2021
A Rickhaus

Emma Louise Fankhauser & Muriel Kilchenmann 

Kontakt: emmalouise@bluewin.ch / muriel.kilchenmann@gmail.com

Major 2021

Mentorat: Jacqueline Baum

Aus einer Materialrecherche heraus entsteht in dieser Arbeit eine Verbindung von zwei Substanzen.

Die zusammengenähten Netzte werden mit Schaum gefüllt. Alles quillt über. Eine unberechenbare Momentaufnahme entsteht. Wir erkennen Widersprüche. Eine organische Form verwandelt sich in ein toxisches Gebilde.

Der Wunsch nach Nähe und gleichzeitig Distanz breitet sich aus. Eine Recherche von zwei miteinander verbundenen Materialien öffnet uns in ihrer Widersprüchlichkeit diverse Kontexte und regt uns zum Weiterdenken an.


Ich sehe die grünen Berge, sowie sie mich auch sehen 2021
Ich sehe die grünen Berge, sowie sie mich auch sehen
2021
A Rickhaus

Xuetong Chen

Kontakt: xuetong.chen96@gmail.com

Major

Mentorat: Andrea Wolfensberger

Skulptur (Messing, Glas)


IN ITS WAKE 2021
IN ITS WAKE
2021
A Rickhaus

Joëlle Reichmann
Kontakt: joelle.reichmann@hotmail.com

MA Art Education Majorarbeit
Mentoriert von Andrea Wolfensberger & Karin Lehmann


Just Smile 2021
Just Smile
2021
Andrea Rickhaus

Laurène Hayoz
laurene.hayoz@gmail.com 


Major

Mentorat: Déborah Demierre / Patricia Schneider


Quand le sourire devient réflexe, comme un motif.
Nos expressions imprimées en série.
Que reste-t-il sous le camouflage ?


Katroffel 2021
Katroffel
2021
A Rickhaus

Roshan Adhihetty

Kontakt: contact@adhihetty.ch

Major

Mentorat: Andrea Wolfensberger und Andrea Rickhaus


(An-)Ordnung

Roshan Adhihetty dokumentiert auf seinen Reisen Situationen, scheinbar, wie er sie vorfindet. Zusehends losgelöst von ihrer Verortung, verbindet sie in der wachsenden Sammlung die Ambivalenz, die Adhihetty bei ihrer Betrachtung verspürt und der Fakt, dass sie die Ordnung der Natur durch den Menschen dokumentieren. Zwischen Faszination und Abneigung betrachtet Adhihetty Schnittstellen von organisch und notorisch kontrolliert; Ein zugeschnittener Rasen lässt seine Planung erahnen, ein Baum, zylinderförmig gestutzt, wächst kerzengerade gen Himmel. Der menschliche Eingriff ist omnipräsent, der Mensch selbst bleibt – physisch – abwesend. In der Geometrie suchen die Augen den Ausbruch. Ist Wildwuchs das Unberührte? Spielen Adhihetty’s Bilder mit der Romantisierung dessen in einer höchst strukturierten Welt? Die Frage nach dem Verlauf der Linie zwischen Natur und Kultur ist für ihn zentral. Ist es schiere menschliche Megalomanie, die Welt formen zu können?

Zucht

Adhihetty schafft sous terrain entgegen jeglicher Intuition ein Biotop für tropische Setzlinge. In einem Gefüge von Abhängigkeiten kompensiert er die Abwesenheit von natürlichem Licht in seinem Labor durch LED-Panels, eine Infusion versorgt Avocadokern, Süsskartoffel und Ingwerwurzel mit Wasser. Dieses neue artifizielle Gleichgewicht verlangt nach konstanter Involvierung in Prozesse, die sich in ihrer natürlichen Umgebung selbst regulieren. „Ich habe eine Pflanze gezogen. Kann ich deswegen über sie verfügen?“ Adhihetty schafft eigenartige Hybride durch die Kreuzung von Pflanzensorten. Diese gewaltsamen Verformungen lassen an das Machtgefälle denken, welches jede Art von Ausbeutung – auch jene der Natur – bedingt: Die vermeintliche Überlegenheit über das Andere.

Lassen wir uns auf Adhihetty’s Bilder ein, bleiben wir für einen Moment alleine mit der Pflanze, mit dem Berg und mit der Frage nach Diversität und ihrem Verlust. Solange der Mensch existiert, hat er Einfluss auf die Natur. Was bliebe, wenn wir unser eigenes Habitat zerstörten? Wir würden verschwinden. Ökosysteme würden sich regulieren, auf bekannte oder unbekannte, ungeahnt resiliente Weise. „Seit wann nimmt sich der Mensch als Fremdkörper in der Natur, also abgespalten von ihr wahr?“ Und was passierte im Gegensatz dazu, wenn wir uns wieder als Teil der Vielfalt verstünden? Wir sind hier. Und nun? Wie ein neues Bewusstsein entwickeln für das, was uns umgibt? Für das, was uns bleibt? Adhihetty’s Bildwelt hinterfragt die Hierarchisierung im Blick auf das Andere. Und lädt dazu ein, das Eigene im Anderen wieder zu erkennen.

Dimitra Charamandas

(Ausstellungstext, "Freispiel"2021, Kunstmuseum Solothurn)


Mue 2021
Mue
2021
A Rickhaus

Maude Gyger

maude.gyger@gmail.com

Major Projekt

Mentorat: Patricia Schneider & Andrea Wolfensberger

"Mue" rassemble deux projets de sérigraphie et de sculpture qui dialoguent ensemble et interrogent l'idée de structure, de matière et de métamorphose au travers de l'élément naturel de la feuille.

website: maudegyger.ch


pathways 2021
pathways
2021
Andrea Rickhaus

Anika Rieben
anika.rieben@gmx.ch

Mentorat: Gaël Sapin
Major


Diese Arbeit setzt sich malerisch mit Naturdarstellungen, Wegen und Erinnerungen auseinander.

Eine Fotografie bildet jeweils die Ausgangslage. Im Prozess des Malens fliessen Eindrücke, Erinnerungen an die Atmosphäre ins Bild mit ein.

Das Bild, das die Kamera eingefangen hat stimmt nicht mit meiner subjektiven Wahrnehmung überein.

Beim Malen findet auch eine Kondensation statt. Das Bild wird aufgeräumt - auf das für mich Wesentliche beschränkt.

Der Pfad ist als Motiv interessant, da man sich in einer Transition befindet. Man ist auf dem Weg irgendwohin, hat das Ziel allerdings noch nicht im Blick.

Die Serie hält diese Bewegung gewissermassen an und zwingt die Betrachter*innen zum innehalten.


SEE YOU TOMORROW 2021
SEE YOU TOMORROW
2021
A Rickhaus

Eine Auseinandersetzung mit dem Smartphone als Instrument der anderen Konversation, der Überwindung von Distanz und dem Erleben von Gleichzeitigkeit.Die Werkgruppe entstand während dem ersten Lockdown 2020 und beinhaltet folgende Werke: Inkjetprint 160 x 84 cm, 50 Panzerfolien, Textbeitrag.

Viviane Stucki


Sicuro che avrò tutto di cui ho bisogno? | Tu es sûre que j'aurais tout ce qu'il faut? | Bist du sicher, dass ich alles haben werde, was ich brauche? 2021
Sicuro che avrò tutto di cui ho bisogno? | Tu es sûre que j'aurais tout ce qu'il faut? | Bist du sicher, dass ich alles haben werde, was ich brauche?
2021
A Rickhaus

Araya Asia De Rossi 

Kontakt: araya.derossi@gmail.com


Major

Mentorat: Baum Jacqueline und Rickhaus Andrea

Sicuro che avrò tutto di cui ho bisogno? | Tu es sûre que j'aurais tout ce qu'il faut? | Bist du sicher, dass ich alles haben werde, was ich brauche? ist ein partizipatives Projekt, bei dem die Teilnehmer auf der Plattform Zoom gemeinsam kochen, diskutieren und essen. Das Medium, die Art der Zutaten ist das, was wir gemeinsam haben, und durch sie diskutieren wir in etwa anderthalb Stunden verschiedene Aspekte, die von unserer Stimmung, unseren persönlichen Erfahrungen und dem Vergleich mit den anderen Teilnehmern abhängen. Die diskutierten Aspekte können aus den unterschiedlichsten Bereichen stammen, von Politik, Wirtschaft, Alltagsbeobachtung, Geschlechterfrage, Klimaproblematik und mehr. Das Erlebnis wirft auch die Frage auf, welche Rolle die Dokumentation in der heutigen Kunstwelt hat, ob diese mehr wert hat als das Erlebnis selbst. Ein kollektives Erlebnis kann als fertiges Objekt betrachtet werden, aber, da es von Menschen gemacht wird, sollte es kein vordefiniertes Format haben, sondern muss sich mit der Gemeinschaft selbst entwickeln können. Aus diesem Grund ist das Projekt immer noch am Laufen und ein Werkzeug, um diese Fragen zu reflektieren, zu entwickeln oder Antworten zu finden. Wenn Sie Interesse haben und mitmachen wollen, kontaktieren Sie mich bitte! 


tools for staying alive_IJWTBL ft. SLIPS 2021
tools for staying alive_IJWTBL ft. SLIPS
2021
A Rickhaus

Lena mahogy
Kontakt: lena@mahogy.de
Major 2021
Mentorat: Andrea Rickhaus und Milena Krstic

I just want to be loved_ft. SLIPS
Eine zoom-Bestandsaufnahme. mahogy hat sich im Rahmen ihres pseudo-spirituals "I just want to be loved" ein weiteres Mal eine Auseinandersetzung mit unserer liebesberauschten, symbolgetränkten, popdurchnässten, biologistischen Welt geliefert. "There is a coincidence to be more x or y."
tools for staying alive: In dieser global pandemisierten Welt kommt es umso mehr darauf an WO du dich aufhälst. BIG DATAs of Zuneigung und gegenseitiger access zu emotionalen Haushalten gleichen virtuellem fast food. SLIPS, das queere_pop_punx_duett, hier in physisch getrennter Form zu sehen, findet sich wieder in einem Lovesong und versetzt uns in eine Zeit von prä-coronaler, aber auch prä-High-Definition Ära der späten 2000er. Zwischen digitalen Coming Outs und knutschenden Emojis, fragt sich mahogy einmal mehr: "What is love?" (Haddaway)  "Every atom of me, every element of me seems to resonate, seems to reflect the great world around me. So, I've come to the conclusion that this manifest world, how it works today with all this frontiers can just be continued with love songs." (frei zitert nach ANOHNI)


Untergehen 2021
Untergehen
2021
A Rickhaus

Hugo Ochoa

Kontakt: ochoayaxpac@yahoo.com

Major

Mentorat: Kathrin Schmid und Hugo Ryser


Descrition

Music video that deals with the theme of detachment. Our lives are marked by cycles. Life and death, creation and destruction, beginning and end are part of our lives. Facing the end of a cycle, the death of a loved one, the destruction of a sacred space, can lead us through spirals of pain that are not always easy to overcome. Music and images reflect on the emotions related to any kind of loss trying to go beyond what words can't express and reason can’t understand. After the fall of our civilization, life will continue to regenerate and reinvent itself.  

Synopsis
The framing of a camera in constant zoom out reveals a story that is updated in another one. Stories inside stories: A sacred forest in flames, the loss of our center, an alienated culture that has lost its connection with nature, the kitsch of art, 2 guys singing blues in a bar after the end of the world, art as catharsis, the death of a loved one, emotional detachment, a guitar solo that closes a cycle and opens a new one, the hope that makes its way like a root that slowly breaks the concrete. All these simultaneous narrative lines converge to the rhythm of the music.


 


vorgestern das letzte mal über mich selbst gelacht 2021
vorgestern das letzte mal über mich selbst gelacht
2021
A Rickhaus

Nora Ryser

illu@noraryser.ch

Major

Mentorat: Patricia Schneider

«vorgestern das letzte mal über mich selbst gelacht» ist ein Buch à 100 Seiten, bei einer Kleinstauflage von 15 Exemplaren, gedruckt mit dem Risographen im Druckatelier der HKB und von Hand fadengebunden. Es ist eine Sammlung, Neugegenüberstellung, Übersetzung von Texten und Bildern aus meinen Skizzenbüchern aus den Jahren 2008 bis 2020.

Das Buch ist online einzusehen unter: https://issuu.com/noraryser/docs/1-vorgestern-das-letzte-mal-issu